Zu wissen – es ist Platin!
Das edelste aller Metalle und seine lange Geschichte
Wer an Platin denkt, verbindet das wertvollste aller Edelmetalle oft mit dem Art Déco. Doch Schmuck aus Platin ist um Jahrhunderte älter, als viele vermuten. Bereits antike Völker schätzten das seltene Metall und verstanden es zu bearbeiten. Der hohe Schmelzpunkt und die zähe Struktur stellten die damaligen Schmuckschaffenden jedoch vor grosse Herausforderungen. Ihr Wissen und ihre Techniken gingen im Laufe der Zeit verloren.
Erst in den Zwanzigerjahren erlebte Platin im Art Déco seine grosse Wiederentdeckung. Von da an war Platin den kostbarsten Schmuckstücken, den wertvollsten Edelsteinen und Liebhabern mit grossem Budget vorbehalten.
Platin heute – rein, langlebig und begehrt
Seit Platin erschwinglicher geworden ist und preislich mit Weissgold mithalten kann, erlebt es eine neue Blütezeit. Seine Reinheit, Zähigkeit und die unverwechselbare, beständige weisse Farbe machen Platin zu einem Edelmetall ohne Vergleich. Anders als Weissgold muss Platin nach dem Polieren kaum jemals rhodiniert werden – seine Farbe ist natürlich weiss, tief und dauerhaft.
Auch für Goldschmiede bleibt Platin die anspruchsvollste Disziplin. Feilen ist zäh und kräftezehrend, Löten bei rund 1700 Grad nur unter Weissglut möglich, und Polieren erfordert feinste Schmirgelarbeit und viel Erfahrung. Darum sind viele Platin-Schmuckstücke matt – nicht nur aus modischen Gründen, sondern weil Glanz bei Platin echte Meisterschaft verlangt.
Platin in seiner vollendeten Form
Ein Ring aus poliertem Platin ist ein stilles Kunstwerk. Sein Glanz entsteht nicht zufällig, sondern durch das Wissen, die Geduld und die geheimen Techniken erfahrener Goldschmiede, die keine Mühen und keine Schweissperlen scheuen, um das Metall in seiner höchsten Vollendung erstrahlen zu lassen.
Wenn Sie einen perfekt polierten Platinring entdecken, erkennen Sie sofort:
Hier hat ein Meister gearbeitet.
Hier zeigt Platin seinen ewigen Glanz.
Hier weiss man – es ist Platin.








